Logbuch

Sonnenuntergang auf Käptn Karls Wiese
Lieber Käptn Karl, wir hatten 14 wundervolle Tage in Deiner gemütlichen Kajüte. Es war wirklich nichts auszusetzen und wir haben uns sehr wohl gefühlt. Sogar eine "Gartenliege", die wir ...
Montag, 17. Juni 2019
Unser erster Urlaub auf Usedom
Der Urlaub bei Käptn Karl war einfach genial und erholsam es hat uns sehr gefreut Tom und seine Frau kennen zu lernen. Die Ausstattung war bei Major Tom für uns, wir waren zu zweit, sehr gut. Ruhe u...
Montag, 20. Mai 2019
Frühlingshauch auf Usedom
Lieber Käptn Karl, deine Kajüte ist große Klasse. Wir haben unseren Kurzurlaub sehr genossen und werden uns deine Adresse für nochmalige Besuche auf Usedom gern vormerken. Eine winzige Anregung (f...
Donnerstag, 21. Februar 2019

Schwalbennest

Die Schwalben und die Krähen nisten gerne hoch oben.

Das kommt daher, das auf der Arche Noah die Vögel nicht bei den stinkigen Tieren auf Decke wohnen wollten. Da sie ja fliegen konnten, suchten sie sich ihre Plätze in der Höhe. Deshalb heißt der Ausguck auf einem Segelschiff auch Krähennest. Käpt'n Noah war es schließlich auch, der eine Krähe (Luther übersetzt 'einen Raben'), dann eine Taube fliegen ließ um Land zu finden. 

Während sich die Krähen auch in gemachte Nester setzen, bauen die Schwalben ihre Wohnungen selbst. Bevorzugt unter Vorsprüngen, also z.B. unter dem Krähennest auf dem Schiff. Oder zwischen den Spanten in der Kajüte von Major Tom.

Krahennest

Der Begriff Krähennest bezeichnet in der Seemannssprache die zu einem Mastkorb umgebaute Plattform am Masttopp.

Während mein Kollegen Christopherus Carolus Kolumbus um die Meere segelte war das Krähennest der (unbeliebte) Platz für die Seeleute, die als Ausguckposten die Sichtung anderer Schiffe oder von Land an die Schiffsführung zu melden hatten.  Die Höhe des Ausgucks entscheidet über die Sichtweite; bei einem Standort von 2 m über der Wasseroberfläche überschaut man einen Bereich von ca. 5 km, bei 10 m erweitert sich der Radius auf ca. 12 km, bei 15 m auf 15 km. Ein bekannter Ausguckposten, der weit blicken konnte, rief einmal: "Die 'öme' kommen! Ve'dammt viele 'öme'!"

Krähennester und Beobachtungstürme wurden auf Kriegsschiffen noch im Zweiten Weltkrieg verwendet. Mit Hilfe des Radars konnte man besonders bei schlechter Sicht andere Schiffe allerdings schon bald viel besser orten als mit den Augen des besten Ausgucks, und die Krähennester verschwanden.

Der Name Krähennester leitet sich daraus ab, dass früher Krähen mitgeführt wurden. Mit Hilfe der Krähen konnte man Land finden. Eine Krähe wurde freigelassen und das Schiff ist der Krähe gefolgt. Womit wir wieder bei Käpt'n Noah wären.

Quelle (unter anderem): wikipedia.de